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Was Sie über Zinsen, Tilgung & Co. wissen sollten
Vermögen richtig aufbauen

Auf die Mischung kommt es an: Mit dem richtigen Verhältnis zwischen Zins und Tilgung beschleunigen Käufer die Finanzierung und reduzieren ihr Risiko. Was Sie über Zinsen, Tilgung und Co. wissen sollten:

Möglichst hohe Tilgung wählen

Es ist verlockend: Angesichts niedriger Zinsen gibt es Immobilienfinanzierungen schon mit erstaunlich niedrigen Monatsraten. Aber: Käufer sollten nicht zu niedrige Zahlungen wählen.

Ein Beispiel macht es deutlich: Eine Immobilie kostet 120.000 Euro, davon finanziert der Käufer 100.000 Euro mit Hilfe einer Bank. Bei einem Zinssatz von 2,0 Prozent bei einer Laufzeit von 20 Jahren beträgt die anfängliche Tilgung ebenfalls 2,0 Prozent. Die monatliche Belastung liegt bei 333 Euro. Bei unveränderten Raten und Zinssätzen ist das Darlehen nach 34 Jahren und acht Monaten vollständig zurückgezahlt.

Bei einer anfänglichen Tilgung von 3,0 Prozent sieht das schon anders aus. Zwar steigt die monatliche Rate auf knapp 420 Euro. Allerdings ist die Immobilie schon nach 25 Jahren und sechs Monaten belastungsfrei. Unterm Strich ergibt sich durch die kürzere Tilgungszeit ein Kostenvorteil von 10.000 Euro.

Woran liegt das? Bei einer höheren Gesamtrate ist der eigentliche Abtrag des Kredits größer. Dadurch verschiebt sich mit zunehmender Tilgung der Tilgungsanteil innerhalb der Kreditrate schneller, sprich: Das Darlehen wird mit zunehmendem Tempo abgetragen.