Tipps für Eigentümer & Mieter

1. Heizkosten reduzieren
In Schlafzimmern und Fluren ist eine Raumtemperatur von 14°C ausreichend. In Wohnzimmer, Küche und Kinderzimmer sollte es einige Grad wärmer sein, 20°C sind hier optimal. Im Bad können es auch 21°C sein. Abends, bevor Sie schlafen gehen, sollten Sie immer daran denken, die Temperatur herunter zu drehen! Das erleichtert nicht nur einen erholsamen Schlaf, auch die Heizkosten können Sie so erheblich senken.
2. Bei Haushaltsgeräten auf die Energieklasse achten
Wer Energie sparen möchte, sollte beim Neukauf von Küchengeräten vor allem die Energieverbrauchskennzeichnung im Blick haben. Das gesetzlich vorgeschriebene Siegel gibt den Energieverbrauch der Geräte an. Die Energieeffizienzklasse A ist die energiesparendste.
3. Abschalten und Strom sparen
Der Stand-by-Modus ist zwar praktisch: Er garantiert, dass ein Gerät jederzeit bequem mit einer Fernbedienung eingeschaltet werden kann. Viele Geräte verbrauchen aber im Stand-by-Betrieb unnötig viel Strom. Wenn Sie ein Gerät im Haushalt längere Zeit nicht nutzen, lohnt es sich deshalb, dieses komplett auszuschalten – am besten am Hauptschalter. Denn manche Geräte wie Fernseher oder Computer verbrauchen auch nach dem Ausschalten Strom.

Gerade im Herbst und Winter, wenn das Wetter feuchtkalt ist, können in der Wohnung schnell Schimmelpilze entstehen. Ein Hauptgrund für Schimmel in Wohnräumen ist erhöhte Feuchtigkeit. Diese entsteht bei alltäglichen Tätigkeiten wie kochen, duschen oder waschen, aber auch durch Zimmerpflanzen. Um Schimmel und andere Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, ist richtiges Lüften deshalb unerlässlich. 10 Regeln gilt es dabei zu beachten:

  1. Die Fenster kurzzeitig stoßlüften, also ganz öffnen. Die Kippstellung ist so gut wie wirkungslos und verschwendet Heizenergie.
  2. Morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen. Am besten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen und „Durchzug machen“.
  3. Einmal täglich lüften reicht nicht aus. Auch vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben. Abends ebenfalls einen kompletten Luftwechsel durchführen.
  4. Die Mindestzeit für die Lüftung hängt von dem Unterschied zwischen Raum- und Außentemperatur ab und davon, wie viel Wind weht.
  5. Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied ist eine Stoßlüftung von 15 Minuten in der Regel ausreichend.
  6. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden. Gleichzeitig gilt: Je kühler die Zimmertemperatur, desto häufiger muss gelüftet werden.
  7. Auch bei Regenwetter lüften. Wenn es nicht gerade zum Fenster hereinregnet, ist die kalte Außenluft trotzdem trockener als die warme Zimmerluft.
  8. Nicht von einem Zimmer in ein anderes lüften, sondern direkt nach draußen.
  9. Bei innen liegendem Bad ohne Fenster nach dem Baden oder Duschen auf dem kürzesten Weg durch ein anderes Zimmer lüften. Die anderen Türen geschlossen halten, damit sich der Wasserdampf nicht in der ganzen Wohnung verteilt.
  10. Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muss, weil beispielsweise ein Trockenraum fehlt, dieses Zimmer besonders gut lüften. Gleiches gilt nach dem Bügeln.

Der Urlaub steht an, die letzten Reisevorbereitungen werden getroffen. Auch die Wohnung muss vor der Abreise urlaubsfest gemacht werden. Wir haben für Sie eine kleine Checkliste zusammengestellt, damit Sie unbeschwert verreisen können:

  1. Hinterlegen Sie Ihre Kontaktdaten während des Urlaubs bei einem Nachbarn. So sind Sie in Notfällen erreichbar.
  2. Geben Sie einer Vertrauensperson einen Ersatzschlüssel zu Ihrer Wohnung, damit sie  evtl. Ihre Blumen zu gießt oder ab und an den Briefkasten leert. Im Fall längerer Abwesenheit kann dann auch Ihre Wohnung ab und zu mal durchgelüftet werden.
  3. Lassen Sie keines der Fenster, aber auch keine Balkon- oder Terrassentür offenstehen und schließen Sie Ihre Eingangstür ab. Andernfalls  würde eine Hausratversicherung im Falle eines Einbruchs den Schaden nicht übernehmen.
  4. Hinterlassen Sie keine Nachricht mit den Daten Ihrer Abwesenheit auf Ihrem Anrufbeantworter  – es könnte Einbrecher anlocken.
  5. Wenn Sie in kälteren Jahreszeiten verreisen, tragen Sie dafür Sorge, dass ein Einfrieren der Leitungen verhindert wird. Die Rechtssprechung macht Mieter und Mieterinnen haftbar für Frostschäden (geplatzte Rohre etc.), die bei längerer Abwesenheit des Mieters entstehen.
  6. Ziehen Sie, bevor Sie verreisen, die Stecker wertvoller Geräte wie Computer, Fernseher oder Stereoanlage. Bei Gewitter könnten die Geräte im Falle eines Blitzschlages zu Schaden kommen. Der Hauptstromschalter sollte jedoch immer angeschaltet bleiben. Andernfalls wären auch Ihre Kühlgeräte ausgeschaltet.
  7. Leeren Sie vor der Abreise Ihre(n) Müllbehälter.
  8. Verschenken oder entsorgen Sie schnell verderbliche Lebensmittel wie Obst oder Gemüse.